eSport-Glossar

Von Ace bis zergen: Fast alles, was Sie über eSport wissen müssen

Sie verstehen nur eBahnhof? Wir helfen mit der umfangreichen Begriffserklärung.

Max Ohlert
13 Min
Videospieler auf der Gamescom 2018 in Köln.

Videospieler auf der Gamescom 2018 in Köln.

© imago/Eibner

Wer kennt's nicht: Man hat seine ganzen Gutscheine für Lootboxen ausgegeben, doch wieder keinen einzigen Inform gezogen und von Ultimate Team zu einem Online-Shooter zu wechseln, hat auch keinen Sinn, denn die eigene Kill-Ratio hat eher Noob-Niveau und man möchte ja auch ungern geflamed werden. Aber vielleicht könnte man es mal mit campen versuchen ...


Schon klar, Sie haben kein Wort verstanden. Kein Problem, denn manche der schier unerklärlichen Begriffe sind kaum ein Jahr alt, während andere schon seit Jahrzehnten im eSport verwendet werden. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, liefern wir an dieser Stelle das umfangreiche eSport-Glossar - von A wie Ace bis Z wie zergen.


Themenschwerpunkt eSport

Jeder dritte Deutsche spielt am Computer, auf dem Smartphone oder an der Konsole. Und immer mehr wollen sich in organisierten Wettkämpfen messen: im eSport. Das ist keine Nische mehr, sondern eine Jugendbewegung und ein milliardenschwerer Markt. Die Hallen sind ausverkauft, die Preisgelder steigen.

Die Berliner Zeitung setzt in dieser Woche einen thematischen Schwerpunkt. Die Autoren nähern sich dem eSport aus verschiedenen Richtungen. Sie schildern die Faszination, blicken zurück zu den Anfängen und beleuchten die dunklen Seite der Szene. Am Ende steht die Frage: Ist das (schon) Sport?

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A

Ace: Ein Ace bezeichnet die Eliminierung aller Spieler im gegnerischen Team. Geprägt wurde der Begriff im Team-Shooter →Counter-Strike, ist mittlerweile aber auch in neueren Team-Shootern wie →Call of Duty oder →Battlefield geläufig. Wobei ein Ace in Battlefield eher utopisch ist. Auf dessen →Maps bekämpfen sich bis zu 60 Spieler pro Team.

All in: Ein Begriff, der vornehmlich in Echtzeitstrategiespielen für eine Situation verwendet wird, in der der Spieler alle Streitkräfte bündelt, um das Spiel zu gewinnen. Dafür wird im Notfall auch die eigene Basis zurückgelassen. Der Nachteil: Geht die All-in-Strategie schief, war es das meist für den Spieler. Ähnlich wie beim Poker, woher der Begriff stammt.

B

ban: Die Sperrung eines Accounts (bzw. dessen IP-Adresse) auf den Servern eines Spiels. Der "Gebante" kann so für kurze Zeit, teilweise aber auch für immer, nicht mehr an dem Spiel teilnehmen. Gebant werden häufig →Cheater, in manchen Communitys aber auch Spieler, die andere beleidigen.

Battlefield: Hinter dem klassischen Shooter →Counter-Strike kämpft Battlefield mit →Call of Duty um Spieler. Dabei versucht die Simulation, häufig realitätsnaher zu arbeiten als die eher wettbewerbsorientierte Konkurrenz. So spielte mit Battlefield 1 erstmals ein Shooter im Ersten Weltkrieg, der aktuelle Ableger Battlefield 5 greift eher unbekannte Schauplätze der zweiten Weltkriegs wie Norwegen oder Griechenland auf. Fans lieben die riesigen →Maps in Battlefield, auf denen teilweise bis zu 120 Spieler gleichzeitig antreten.

Battle Royale: Ein neuartiger Spielmodus, bei dem bis zu 100 Spieler allein oder in Teams auf einer →Map landen, →Items sammeln und sich gegenseitig bekämpfen, bis am Ende nur noch ein Spieler übrig ist. Dabei schrumpft die Karte kontinuierlich. Das populärste Battle-Royale-Spiel ist →Fortnite. Shooter wie →Call of Duty und →Battlefield haben, aufgrund des riesigen Erfolgs von Battle Royale, mit "Blackout" bzw. "Firestorm" seit Kurzem auch entsprechende Modi.

BrainAFK: Kombination aus "brain", dem englischen Wort für Gehirn, und der Gamer-Abkürzung "afk", away from keyboard, also im übertragenden Sinne "nicht anwesend", die nichts anderes bedeutet, als dass man gerade nicht ganz da war und deswegen womöglich einen Fehler im Spiel gemacht hat.

Bot: Eine künstliche Intelligenz, die im eSport dafür genutzt wird, Online-Spiele auch offline gegen Computergegner, statt gegen menschliche Gegner, spielen bzw. trainieren zu können.

C

Call of Duty: Gilt nach →Counter-Strike als Nummer zwei der Shooter-Branche, kämpft aber kontinuierlich mit →Battlefield um Spieler. Call of Duty gilt aber als eSport-freundlicher, weil auf kleineren →Maps weniger Spieler gegeneinander antreten. Zudem wird in "CoD" mehr Wert auf die →Kill-Ratio gelegt als in Battlefield. Mit der Realität nahmen es einige Ableger des Spiels allerdings nicht so genau. Soldaten mit fliegenden Exo-Anzügen sind im Jahr 2019 eher Utopie.

Camper: Als Camper werden Shooter-Spieler bezeichnet, die sich an einem abgelegenen Punkt auf der →Map verstecken und vorbeilaufende Spieler eliminieren, ohne sich dabei einem offenen Kampf zu stellen. Die Technik wird meist von unerfahrenen Spielern bevorzugt, weil sie gerade zu Beginn kleine Erfolgserlebnisse schafft. Für erfahrene Spieler sind Camper aber ziemlich nervig.

Cheater: Ein Begriff, der bereits aus den Anfangszeiten des professionellen eSports stammt. Er bezeichnet generell einen Betrüger, konkret aber auch einen Spieler, der sich mithilfe von Cheats Vorteile verschafft oder Fehler im Spiel ausnutzt.

Clan: Ein Clan ist die Gaming-Bezeichnung für ein Team aus Spielern. Während ein Clan zahlreiche Mitglieder haben kann, ist ein →Squad wiederum eher kleiner.

Counter-Strike: Der legendäre Online-Shooter des Publishers Valve, der Anfang der Nullerjahre für durchgespielte Nächte sorgte, aber auch bis heute als sogenanntes "Killerspiel" immer wieder mit Amokläufen und Attentaten in Verbindung gebracht wird. Konkret geht es in Counter-Strike jedoch weniger um stumpfes, virtuelles Töten und mehr um Taktik, Teamspiel und Reaktionsschnelle.

crafting: In →RPGs bezeichnet crafting das Herstellen von Waffen, Tränken oder Rüstung aus Rohstoffen, die der Spieler im Spielverlauf sammeln kann.

D

Deathmatch: Der bekannteste Spielmodus bei Online-Shootern, für viele regelmäßige Spieler aber auch der eintönigste. In Deathmatch kämpft jeder Spieler gegen jeden, der mit den meisten Abschüssen gewinnt. Hier ist die →Kill-Ratio der wichtigste Leistungsindikator.

DOTA 2: Ein höchst erfolgreiches Online-Strategiespiel des Publishers Valve. Der Spieler ist Teil einer von zwei Fraktionen und versucht, im Spiel die gegnerische Basis zu zerstören. Wettkämpfe in DOTA 2 füllten in den vergangenen Jahren mehrfach die Frankfurter Commerzbank- und die Hamburger Barclaycard-Arena. In diesem eSport werden zudem die höchsten Preisgelder ausgeschüttet.

E

EA Sports: Das eigenständige Entwicklerstudio von Electronic Arts ist für die Veröffentlichung der Sportspiele →Fifa, NHL und Madden NFL zuständig. In allen drei Spielen gibt es einen →Ultimate Team Modus, der im eSport große Beliebtheit genießt.

EP: Die Abkürzung für Erfahrungspunkte. Die bekommen Spieler in fast jedem Spiel, um neue Erfahrungsstufen zu erreichen, die meist mit →Items belohnt werden.

F

F2P: Die Abkürzung für "free to play", also Spiele, die kostenlos spielbar sind. Allerdings investieren Spieler dabei umso häufiger in →Lootboxen oder in →Ingame-Währung, was, so fürchten Verbraucherschützer, dazu führen kann, dass der Spieler am Ende weitaus mehr investiert, als in ein kostenpflichtiges Spiel. Bekannte F2P-Spiele sind →Fortnite, →Gwent, aber auch Minispiele wie Clash of Clans auf dem Smartphone.

facial: Szenebegriff für einen →headshot, einen tödlichen Kopfschuss beim Gegner. Die sexualisierte Bezeichnung ist ein Beispiel für Sexismus im eSport.

flamen: Spieler werden von Mitspielern "geflamed", also beschimpft, wenn die frustriert über die (Nicht-)Leistung des Spielers sind.

Fifa: Das weltbekannte Fußballspiel von →EA Sports. Seit 1993 erscheint jährlich eine neue Version, stets optisch und spielmechanisch verbessert. Wurde Fifa früher eher gemeinsam auf der Couch gespielt, gelang der Serie mit der Veröffentlichung des Spielmodus' →Ultimate Team 2009 schnell der Durchbruch im eSport. Heute gehört Fifa zu den beliebtesten Spielen in der europäischen Szene.

Fortnite: Das aktuell vielleicht beliebteste Online-Spiel. Fußballstars wie Neymar, Mesut Özil oder Antoine Griezmann spielen die →Battle Royale Variante regelmäßig, die Jubel-Animationen ("Taking the L") haben Einzug in die reale Welt gehalten. Das Phänomen Fortnite in Worte zu fassen, fällt im kleinen Rahmen allerdings schwer. Kaum ein Spiel hat eine derart große Zugkraft.

FUT: Abkürzung für den →Ultimate Team Modus von →Fifa.

G

Gutscheine: Bevor junge eSportler richtiges Geld mit ihrem Hobby verdienen, sind meist Gutscheine für den Playstation- oder Xbox-Store die Währung, in der sie bezahlt werden. Mit denen kann beispielsweise die →Fifa →Ingame-Währung Points gekauft werden, die sich wiederum in Lootboxen (bei Fifa "Packs" genannt) investieren lassen. So müssen die Spieler weniger eigenes Geld in ihr Team investieren.

Gwent: Ein →F2P-Sammelkartenspiel des polnischen Entwicklers CD Project RED, das auf den Figuren der "The Witcher"-Spieletrilogie basiert. Nachdem das Minispiel "Gwint" in "The Witcher III" unter den Spielern schnell Kult war, entschied das Studio, eine eigenständige, umfangreichere eSport-Version zu entwickeln.

H

headshot: In Online-Shootern ein Treffer direkt in den Kopf, der den Gegner meist sofort besiegt. eSportler betonen, dass es hierbei vor allem um die Präzision geht, Kritiker heben allerdings die Fakt hervor, dass es sich eben um einen Kopfschuss handelt.

I

Informs: Eine andere Bezeichnung der →TOTW-Spielerkarten im →Ultimate Team Modus der Sportspiele von →EA Sports

Ingame-Währung: Eine Währung, mit der im Spiel →Lootboxen oder →Items gekauft werden können. Es gibt Ingame-Währungen, die durch Errungenschaften wie Punkte, Siege oder Treffer gewonnen werden und solche, die mit echtem Geld gekauft werden können. Ein Beispiel sind die →Fifa Coins (werden erspielt) und Fifa Points (werden gekauft). Manche Spiele vereinen beide Varianten, hier kann der Spieler die Währung sowohl erspielen als auch kaufen. Kritiker betonen, dass mit echtem Geld kaufbare Ingame-Währungen das →P2W-Prinzip fördern.

Item: Ein Item ist ein nützlicher Gegenstand, in Shootern beispielsweise eine Waffe, in →RPGs Rüstungen oder Tränke. Items lassen sich im Spiel finden, erspielen oder in →Lootboxen kaufen.

J

Jitter: Als jittern wird das hektische, hochfrequente Klicken der Maus bezeichnet. In manchen Spielen ist eine solche Hochfrequenz notwendig, etwa um schnell Rohstoffe abzubauen oder Einheiten herzustellen.

K

Kill-Ratio: Die Kill-Ratio ist in Shootern das Verhältnis zwischen Spielern, die man eliminiert hat und den eigenen Abschüssen. Hat ein Spieler also zehn Gegner getroffen und ist selbst fünfmal erwischt worden, ist die Kill-Ratio 2:1. Die Statistik ist vor allem im Modus →Deathmatch Indikator für die Leistung eines Spielers.

L

League of Legends: Das wahrscheinlich erfolgreichste und beliebteste Online-Spiel der letzten Jahre. Regelmäßig gibt es bei Wettkämpfen horrende Preisgelder, vor allem in Asien existieren unzählige Profi-Clans. Das Prinzip des Spiels ähnelt entfernt dem von →DOTA2. Zwei Teams, die jeweils versuchen, die gegnerische Basis zu zerstören.

Lootbox: Ein virtuelles Paket voller spielspezifischer →Items, das der Spieler in der Regel für echtes Geld erwirbt, ohne konkret zu wissen, was für Items er bekommt. 2017 geriet das Modell der Lootboxen in Europa in die Kritik, weil die belgische Glücksspielkommission einen Verstoß gegen das Glücksspielgesetz sah. Noch heute kämpfen die Freien Wähler in Bayern dafür, dass Lootboxen nur Volljährigen zugänglich gemacht werden. Teile von SPD und CSU haben ähnliche Pläne.

M

Map: Die Karte, auf der ein Spiel ausgetragen wird. Bei Spielen wie →League of Legends oder →DOTA2 gibt es eher weniger Karten, Online-Shooter wie →Counter-Strike, →Call of Duty oder →Battlefield liefern hingegen ständig neue Maps nach, um die Spieler bei Laune zu halten.

Micro-Payment: Ein System, mit dem sich vor allem →F2P-Spiele finanzieren. Der Spieler kann kostenlos spielen, erhält aber für teils kleine Beträge ab 99 Cent schon signifikante Verbesserungen wie →Items. Kurios: Einige Spieler zahlen so monatlich mehrere Hundert Euro für ein eigentlich kostenloses Spiel.

Momentum: Ein echter Mythos beim Fußballspiel →Fifa! Angeblich, so die Legende, habe Publisher →EA Sports vor einigen Jahren das Spiel so ausbalanciert, dass die eigene Mannschaft, wenn sie kurz vor Schluss einen Anschlusstreffer bekommt, "schlechter wird" und am Ende Punkte verliert, weil der Gegner noch ausgleicht. Von EA Sports bestätigt, wurde das nie. Die Aussage "Das war das Momentum!" wird häufig verwendet, um eigene Fehler in der Schlussphase eines Matches zu kaschieren.

N

Noob: Ein Nichtskönner, ein "nobody" im Spiel, der eher Last als Hilfe ist.

NPC: Die Abkürzung für einen "Non Player Character", einen nicht menschlichen Spieler. Ein NPC ist allerdings kein →Bot, sondern eher ein Charakter, der die Tiefe des Spiels erhöhen soll. In manchen Spielen kommen NPCs beispielsweise als Begleiter vor.

O

Onlinezwang: Ein Kritikpunkt vieler Solo-Spieler ist, dass durch den Boom von Online-Spielen und eSport nahezu jedes Spiel mittlerweile einen Online-Zwang aufweist, der Nutzer also immer online sein muss. Das führt vor allem bei Konsolenspielern zu hohen zusätzlichen Kosten, beispielsweise für →Xbox Live.

P

P2W: Die Kurzform für "pay to win", eine Spielweise, in der jemand viel echtes Geld für →Ingame-Währung oder →Lootboxen ausgibt, um in kurzer Zeit ein starkes Team oder einen starken Charakter zu erschaffen. Das ärgert wiederum Spieler, die ihre Charatere mühsam verbessern. Vor allem →FUT ist ein perfektes Beispiel für P2W, weil Profi-eSportler aufgrund von →Gutscheinen oder Sponsoren schon zur Veröffentlichung bärenstarke Teams haben.

PvP: Ein Spielmodus ("player vs. player"), bei dem ein menschlicher Spieler auf einen menschlichen Spieler trifft. Das Gegenteil ist PvE, "player vs. engine", wo ein →NPC oder →Bot als Gegner fungieren.

Q

Quest: Eine Aufgabe im Spiel. Quests sind heute in jedem Online- oder Offline-Spiel zu finden. Das Prinzip des "Levels", das es in früheren Spielen gab, existiert so gut wie gar nicht mehr.

R

rage quit: Ein wütendes Abbrechen eines →PvP-Spiels. Rage quits sind in der eSport-Szene stets verpönt, werden bei den Spielen von →EA Sports beispielsweise mit →EP für den Gegner belohnt. Bei →League of Legends werden rage quits sogar schon von vornherein ausgeschlossen.

RPG: Abkürzung für "Role Play Game", ein Rollenspiel.

S

Spawn: In Shootern, wo man nach dem Tod wiederbelebt wird, ist der Spawn der Punkt, an dem alle Spieler wieder in das Spiel einsteigen können.

Squad: Anders als ein →Clan besteht ein Squad eher aus vier bis sechs Spielern. Squad-Quests sind meistens für kleinere Gruppen interessant, in der Regel übernimmt jeder eine andere Aufgabe um das Spiel ausgewogen zu gestalten.

T

Twitch: Das wichtigste eSport-Streaming-Netzwerk der Welt. 2011 gegründet, wuchs das Netzwerk so schnell, dass es bereits nach drei Jahren von Amazon gekauft wurde. Für beinahe eine Milliarde US-Dollar. Die bekanntesten Twitch-Streamer Ninja (13 Millionen Follower) und shroud (6 Millionen Follower) sind echte Weltstars, spielen gemeinsam mit Sportstars, Musikern und anderen Berühmtheiten.

TOTW: Wöchentlich erscheinende Sonder-Spielerkarten in den →Ultimate Team Modi der Spiele von →EA Sports, deren Attribute deutlich besser sind, als die ihrer Basiskarten. Für eSport-Profis sind die auch als →Informs bezeichneten Karten mit fortschreitender Spieldauer die einzig reizvollen →Items.

U

Ultimate Team: Der mittlerweile beliebteste Online-Modus der Sportspiele von →EA Sports. Der Spieler gründet ein eigenes Team und verpflichtet über virtuelle Sammelkarten Spieler für seine Mannschaft. Die Karten können aus Packs (→Lootboxen) gezogen oder auf einem Transfermarkt für →Ingame-Währung gekauft und verkauft werden. Dazu gibt es regelmäßig Sonderkarten, wie das →TOTW.

V

Virtual Bundesliga: Die →Fifa-eSport-Liga der deutschen Bundesliga. Hier duellieren sich Profispieler mit ihren jeweiligen Teams. Die Stärken der Mannschaften im Spiel sind jeweils vereinheitlicht, sodass es im Duell vor allem auf die eigene spielerische Leistung ankommt und keiner mit einem "besseren" Team spielt.

W

Weekend League: Für Nicht-Profis der wichtigste Wettbewerb in →FUT, wobei auch Profispieler keine Weekend League verpassen. Unter der Woche müssen sich die Spieler für den Wettbewerb qualifizieren, um dann am Wochenende in 30 →PvP-Partien die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Hier spielen Amateure gegen Profis, was einen besonderen Reiz ausmacht. Auf Basis eines Ranking-Systems werden nach dem Wochenende hochwertige →Items vergeben.

wp: Abkürzung für "well played", gut gespielt. Die höchstmögliche Anerkennung in einem Online-Spiel.

X

Xbox Live: Der kostenpflichtige Online-Zugang für die Xbox. Spiele mit →Onlinezwang sind nur mit einer Xbox-Live-Mitgliedschaft spielbar, gleiches gilt auf der Playstation mit dem Zugang PS Plus.

Y

YouTube: Neben →Twitch die wichtigste Streaming-Möglichkeit für eSportler, wobei YouTube eher zur Selbstdarstellung genutzt wird. So übertragen Profispieler auf dem Netzwerk die Öffnung von meist hochwertigen →Lootboxen ("Packopenings") oder geben Video-Nachhilfe für unerfahrene Spieler.

Z

zergen: Abwertende Bezeichnung für eine Attacke, meistens von mehreren überlegenen Gegnern, auf chancenlose Mitspieler oder das Überrennen eines schweren Gegners mit einer Übermacht schlechter oder mittelmäßiger Einheiten.

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