Mit einem deutlichen Rückgang der Asylbewerberzahlen rechnet die Behördenchefin aus Slowenien in den nächsten Jahren nicht. „Die Welt um uns herum wird immer instabiler“, sagte Gregori. Das Schutzbedürfnis der Flüchtlinge werde daher auch 2024 und darüber hinaus nicht abnehmen.
Bis Ende Oktober wurden der Behörde zufolge in der EU 937.000 Anträge registriert, ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die endgültige Gesamtzahl für 2023 wird erst nächstes Jahr vorliegen.
In Deutschland wurden nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge bis Ende November annähernd 326.000 Asylanträge gestellt, ein Plus von 52 Prozent im Vergleich zu den ersten elf Monaten des Vorjahres. Deutschland bleibe wichtigstes Zielland für Asylsuchende in der EU, so die EU-Asylagentur. An zweiter und dritter Stelle liegen demnach Frankreich und Italien.
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