Friedrich Merz will Europas Haushalt zusammenstreichen – aber nur den Teil, der nicht ins eigene Aufrüstungsprogramm passt. Am Donnerstag empfängt der Bundeskanzler mehrere Staats- und Regierungschefs der sogenannten Nettozahlerstaaten im Kanzleramt – darunter Vertreter aus Dänemark, Österreich, Finnland und den Niederlanden. Der Regierungssprecher Stefan Kornelius ließ offen, ob die Teilnehmerliste final ist, machte aber deutlich, worum es geht: Länder, die den mehrjährigen EU-Finanzrahmen für 2028 bis 2034 noch in diesem Jahr abschließen wollen – und zwar deutlich kleiner, als es sich die EU-Kommission vorstellt.
EU
Streit um EU-Haushalt: Merz will sparen, nur nicht bei der Aufrüstung
Beim EU-Haushalt fordert der Kanzler drastische Kürzungen, etwa für Bauern. Beim eigenen Verteidigungsetat hört die Sparsamkeit aber plötzlich auf.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt an diesem Donnerstag mehrere europäische Staats- und Regierungschefs im Kanzleramt.
© dts Nachrichtenagentur/imago