Kasachstan hat durch intensive Verhandlungen mit der EU eine Vereinbarung erzielt, um wichtige Kohlelieferungen über russische Häfen wieder aufzunehmen. Das teilte das kasachische Ministerium für Handel und Integration am Dienstag mit. Die Einigung wurde inzwischen auch offiziell in der entsprechenden EU-Ratsverordnung festgehalten.
Die EU hatte im Februar 2025 mit ihrem 16. Sanktionspaket zunächst alle Abkommen mit russischen Häfen untersagt. Diese Maßnahme bedrohte den Kohleexport Kasachstans in die EU erheblich, da etwa der Hafen Ust-Luga seit langem eine zentrale Rolle für den kasachischen Kohletransit spielt.
In Reaktion darauf führte Kasachstan umfangreiche diplomatische Gespräche mit der EU auf verschiedenen Ebenen, unter Einbindung des kasachischen Handels- und Integrationsministeriums sowie des Außenministeriums.
Energie
EU lenkt ein: Kasachstan liefert wieder Kohle über russische Häfen
Diplomatischer Erfolg für Kasachstan: Trotz EU-Sanktionen fließt Kohle wieder über Russland nach Europa – unter Auflagen.
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und António Costa, Präsident des EU-Rates, beim ersten Gipfeltreffen der EU mit fünf zentralasiatischen Ländern, darunter Kasachstan, am 4. April 2025 in Samarkand, Usbekistan. (Symbolbild)
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