Wettbewerb

EU-Kommission hat Bedenken gegen Milliardenkauf von Broadcom

Der Chipkonzern Broadcom will mit der Übernahme von VMware sein Software-Geschäft stärken. Doch die EU-Kommission befürchtet Wettbewerbsnachteile. Kann der U...

dpa
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ARCHIV - Außenansicht der VMware-Zentrale in Palo Alto. Der Chipkonzern Broadcom will sein Software-Geschäft mit der Übernahme des Cloud-Spezialisten verstärken.

ARCHIV - Außenansicht der VMware-Zentrale in Palo Alto. Der Chipkonzern Broadcom will sein Software-Geschäft mit der Übernahme des Cloud-Spezialisten verstärken.

© Paul Sakuma/AP/dpa

Einer Prüfung zufolge bestehe das Risiko, dass der US-Konzern Broadcom Wettbewerbern den Zugang zu spezieller Software von VMware verschlechtern könnte und so den Markt gegen deren Hardware abschotten würde. Broadcom hat nun Gelegenheit, Stellung zu nehmen und die Bedenken der Kommission auszuräumen.

Vor knapp einem Jahr war bekanntgeworden, dass der Chipkonzern Broadcom sein Software-Geschäft mit der Übernahme von VMware verstärken will. Broadcom hatte damals 142,5 Dollar pro Aktie geboten, was einen Preis von insgesamt rund 61 Milliarden Dollar (rund 55,5 Mrd. Euro) bedeutete. Broadcom sollte zudem acht Milliarden Dollar an Schulden von VMware übernehmen. VMware ist auf Cloud-basierte Software für Unternehmen spezialisiert und gehörte bis zur Abspaltung 2021 mehrheitlich zum US-Computerkonzern Dell Technologies.

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