Die von Verbraucherschützern geforderte Ampel-Kennzeichnung zur Qualitätserkennung von Lebensmitteln wurde gestern vom Europaparlament abgelehnt. "Die Entscheidung ist ein Kniefall vor den großen Lebensmittelkonzernen", sagte die Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast der Berliner Zeitung. Die Ampelkennzeichnung stehe für "wissen, was drin ist". Bei den jetzt vorgesehenen Regelungen müsse der Einkaufszettel durch Umrechnungstabellen und Abkürzungsverzeichnisse ergänzt werden. Es sei eine Schande, dass das Parlament der Zucker- und Kohlenhydratklientel gefolgt sei. "Nestlé & Co haben sich mit der Devise verschleiern und süßen durchgesetzt, wo Transparenz und Gesundheit Vorrang haben müssen", sagte Künast. Wirtschaft Seite 18
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