Der US-Dollar verliert gegenüber dem Euro immer weiter. Seit Januar ist der Wechselkurs der Währung zum Euro bereits um zwölf Prozent gesunken. Das wirkt sich ganz konkret auf die Depots und Sparpläne von Anlegern aus, die amerikanische Aktien, Staatsanleihen oder Fonds halten. Am Freitag entsprach ein Euro 1,17 US-Dollar. Umgekehrt heißt das, ein Dollar kostet 0,85 Euro.
Prominentestes Beispiel für die Anlegerverluste ist der MSCI World, der mit fast 70 Prozent in US-Aktien investiert. Der Industrieländer-Aktienindex war nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump Anfang April eingebrochen, hatte sich dann wieder erholt, doch der Kursverfall der US-Währung und der US-Aktien führt derzeit dazu, dass europäische Anleger in Euro umgerechnet klar im Minus sind. Wir sagen, wie Anleger diese Währungsverluste vermeiden können und mit welchen börsengehandelten Aktienindexfonds (ETFs) sie diesem Risiko aus dem Weg gehen.
Währungsrisiko
Euro-Höhenflug, Dollar-Krise: Wie Anleger jetzt Verluste ausbremsen
Trump attackiert die Fed, der Dollar verliert an Wert. Wie Anleger mit amerikanischen Aktien und Fonds jetzt ihr Depot vor Verlusten schützen.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
US-Präsident Trump setzt den Präsidenten der US-Notenbank heftig unter Druck und greift die Unabhängigkeit der Fed an. Bei vielen sinkt das Vertrauen in den Dollar, der Kurs fällt weiter.
© Saul Loeb/AFP