Kurz (37) ist wegen mutmaßlicher falscher Zeugenaussage vor einem Korruptions-Untersuchungsausschuss angeklagt. Außerdem ermittelt die Korruptions-Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen mutmaßlich manipulierter und mit Steuergeld bezahlter Meinungsumfragen. Kurz hat die Anschuldigungen zurückgewiesen.
Kurz plant kein politisches Comeback
Während Kurz für Langbeins kritischen Film kein Interview gab, stand er Sedlar für Gespräche zur Verfügung und trat auch für die Porträt-Doku „Kurz - Der Film“ vor die Kamera. Der heutige Unternehmer und Berater Kurz hat Spekulationen zurückgewiesen, er habe etwas mit der Produktion der letzteren zwei Filme zu tun und plane zwei Jahre nach seinem Rücktritt nun ein politisches Comeback. „Er hat nicht mehr und nicht weniger gemacht, als Interviews gegeben“, sagte sein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Sedlar hatte 2016 mit dem Film „Jasenovac - The Truth“ für eine Kontroverse gesorgt. Kritiker warfen ihm vor, in der Dokumentation über das gleichnamige kroatische Vernichtungslager die historischen Verbrechen der faschistischen Ustascha-Regierung zu verharmlosen. Kurz fasziniere ihn als Kämpfer gegen den Antisemitismus und als politische Figur, sagte Sedlar der dpa. „Er hat irgendwie ein Charisma wie die großen Führungspersönlichkeiten“, sagte er.
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