Der AfD-Bundesvorstand hatte die Parteimitgliedschaft von Kalbitz 2020 mehrheitlich annulliert, weil er beim Parteieintritt eine frühere Mitgliedschaft in der inzwischen verbotenen rechtsextremen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) sowie bei den Republikanern nicht angegeben habe. Kalbitz bestreitet eine Mitgliedschaft in der HDJ. Er wehrte sich.
Das Berliner Landgericht wies seine Klage gegen die Bundespartei im vergangenen Jahr ab. Im November lehnte das Kammergericht seine Revision gegen das Urteil des Landgerichts ohne mündliche Verhandlung ab. Kalbitz gehört weiter der Landtagsfraktion an. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht ihn und Thüringens AfD-Chef Björn Höcke als zentrale neurechte Akteure.
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