Das große Foto in seinem Bundestagsbüro, hinter dem Schreibtisch, zeigt Klaus Ernst auf einer Gewerkschaftskundgebung gegen die Riester-Rente. Das müsste im Jahr 2002 oder 2003 gewesen sein, sagt Ernst, er war damals noch nicht Politiker, sondern Bevollmächtigter der IG Metall in Schweinfurt.
Engagement für Arbeitnehmer, in der Rentenpolitik – beides erhofft sich der 68-Jährige von Sahra Wagenknechts neuer Partei. An diesem Montag hat Ernst gemeinsam mit neun weiteren Abgeordneten seinen Austritt aus der Linken erklärt. Im Januar will er ins Bündnis Sahra Wagenknecht eintreten. Darüber sprach er mit der Berliner Zeitung.
Interview
Ex-Parteichef Klaus Ernst: Deshalb verlässt er die Linke und folgt Sahra Wagenknecht
Klaus Ernst war einst der wichtigste Mann der Linkspartei. Jetzt schließt er sich dem Bündnis Sahra Wagenknecht an. Das liegt auch an der Migrationspolitik. Ein Interview.
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„Die Linke zu verlassen, ist ein großer Schritt für mich“: Klaus Ernst.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung