Afrika

Experiment Russland gescheitert? Wie Malis Sicherheitsstrategie gerade kollabiert

Die Kooperation mit Moskaus Afrikakorps sollte Mali Stabilität bringen. Doch die neue Großoffensive von Rebellen und Dschihadisten zeigt: Der russische Schutzschirm ist löchrig.

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Rebellen in Kidal: Kämpfer der FLA nach der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt.

Rebellen in Kidal: Kämpfer der FLA nach der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt.

© Abdollah Ag Mohamed/AFP

Nach den landesweiten, beispiellosen Angriffen von Dschihadisten und Tuareg-Rebellen am Wochenende ist die Lage in Mali so prekär wie nie zuvor seit der Machtübernahme der Militärs im Jahr 2020. Die koordinierte Offensive hat das Land in eine tiefe Krise gestürzt, eine öffentliche Stellungnahme von Präsident Assimi Goïta blieb bis Montag aus.

Besonders schwer wiegt der Tod von Verteidigungsminister Sadio Camara. Er kam am Samstag ums Leben, als ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in seine Residenz in Kati steuerte, dem am stärksten befestigten Machtzentrum des Landes, nur 15 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt.

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