Die Feuer in Brandenburg und anderen Regionen seien ein deutlicher Hinweis auf die brisante Entwicklung bei Waldbränden, sagte der Fachmann. „Wie sich jetzt zeigt, können sich Vegetationsbrände schnell zu dynamischen Großschadenslagen entwickeln, wenn die Trockenheit groß und die Widerstandsfähigkeit der Vegetation durch diese und andere Schäden gering ist.“ Cimolino ist auch Experte der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes.
Zudem verwies Cimolino auf eine Prognose des Deutschen Wetterdienstes, wonach bis 2028 regional eine bis zu einem Grad höhere Durchschnittstemperatur als bisher erwartet werde. „Dies klingt recht wenig, erhöht aber die Brisanz der Vegetationsbrandlage sehr deutlich.“ Es sei unmöglich ist, dass sich die Vegetation oder der Wald bis dahin voll darauf einstellen könne, sagte er.
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