Der Ort des verheerendsten Terroranschlags auf einen Weihnachtsmarkt in Deutschland befindet sich in Berlin: Am 19. Dezember 2016 starben 13 Menschen auf dem Breitscheidplatz, als ein Islamist einen Lastwagen auf den Markt steuerte; etwa 170 Besucher wurden teils schwer verletzt. Seither gelten erhöhte Sicherheitsauflagen. Doch Experten sehen in vielen Maßnahmen vor allem eines: Augenwischerei. Das gilt besonders für den Schutz gegen Anschläge mit Fahrzeugen – auch Zufahrts- oder Überfahrtsschutz genannt.
Das zeigt eine Festnahme im November: Ein 17-Jähriger wurde in Elmshorn verhaftet. Er soll einen Anschlag geplant haben, Weihnachtsmärkte sollten mögliche Ziele sein – und ein Lkw die Tatwaffe. Die Oberstaatsanwältin sprach von einem „geplanten Märtyrertod“. Wie also steht es um die Sicherheit auf Weihnachtsmärkten?
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Adventsmärkte
Experten über Terror auf Weihnachtsmärkten: „Betonbarrieren haben selten eine Schutzwirkung“
Oft sind Berliner Märkte nicht ausreichend gegen Terror geschützt. Dazu kommt, dass vermeintliche Sicherheitsmaßnahmen sogar zu Todesfallen werden könnten.
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Zum 41. Mal: Der Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz lockt jedes Jahr etwa eine Million Besucher an.
© Stefan Zeitz/imago