Die Deutsche Welle trennt sich nun also von fünf Mitarbeitern. Deren antisemitische und den staatlichen Untergang Israels herbeisehnende Äußerungen waren Ende November von der Süddeutschen Zeitung aufgedeckt worden. Dieser Schritt ist unvermeidlich. Wer behauptet, „die Juden“ würden die Hirne der Menschen durch Kunst, Musik und Medien kontrollieren, wer tönt, dass jeder, der mit Israel zusammenarbeite, des Todes sein müsse, wer verkündet, er werde sich jeder Gruppe anschließen, die fähig und willens sei, Israel von der Landkarte zu fegen, und wer faselt, der Holocaust sei ein künstliches Produkt – der kann nicht für ein deutsches, noch dazu vom Geld der Steuerzahler finanziertes Medium arbeiten.
Antisemitismus-Vorwurf
Externe Prüfung bei Deutsche Welle: Auf der Schmalspur des Diskursabfalls
Antisemitismus in der arabischen Redaktion der Deutschen Welle: Eine externe Prüfkommission hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Eine kritische Analyse.
Stefan Buchen
9 Min
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Sendung der Deutschen Welle
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