Asien

Extremwetter: Mindestens 21 Tote bei Marathonlauf in China

Die Teilnehmer des Ultramarathons im Gebirge der Provinz Gansu wurden von Hagel, Eisregen und Sturmböen erfasst. Ein Läufer gilt noch immer als vermisst.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Rettungskräfte und ihre Fahrzeuge am Ort des Geschehens

Rettungskräfte und ihre Fahrzeuge am Ort des Geschehens

© AP/Xinhua/Fan Peishen

Nach ersten Erkenntnissen waren die 172 Teilnehmer des Ultramarathons bereits knapp 30 Kilometer nach dem Start von Hagel, Eisregen und Sturmböen erfasst worden. Zudem sanken die Temperaturen drastisch innerhalb kürzester Zeit. Wärmende Decken aus der mitgeführten Notfallausrüstung der Läufer seien einfach weggeweht worden, berichtete Xinhua.

1200 Helfer im Einsatz: Suche im unwegsamen Gelände schwierig

Da der Lauf teilweise durch unwegsames Gelände führte, habe sich die Suche nach den vom Unwetter erfassten Läufern extrem schwierig gestaltet. Insgesamt beteiligten sich rund 1200 Helfer an der Suche nach den Läufern.

Die Provinzregierung setzte unterdessen eine Sonderkommission ein, die den Vorfall untersuchen soll.

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