Fahndung nach U-Bahn-Schlägern

Zigarette in Gesicht ausgedrückt

Weil ein Fahrgast sie bat, in der U-Bahn nicht zu rauchen, schlugen zwei Männer ihn zusammen. Sie drückten eine Zigarette in seinem Gesicht aus. Nun fahndet die Polizei öffentlich nach zwei U-Bahn-Schlägern.

Andreas Kopietz
2 Min

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei seit Dienstag nach U-Bahn-Schlägern. Die zwei sollen am 21. September, einem Sonnabend, einen Fahrgast in der U-Bahn in Gropiusstadt zusammengeschlagen haben.

Nach Angaben der Polizei war der 43-Jährige gegen 0.10 Uhr an der Station Lipschitzallee in einen Zug der Linie U7 in Richtung Rathaus Spandau gestiegen. Zuvor hatte er auf dem Bahnsteig zwei junge Männer gebeten, die Zigaretten auszumachen. Diese Bitte wiederholte er, als alle drei in die Bahn stiegen.

In dem Waggon schlugen die beiden dann auf den Mann ein und traten ihn unter anderem auch gegen den Kopf, nachdem er bereits zu Boden gegangen war. Dann drückten sie eine Zigarette in seinem Gesicht aus. Am Haltepunkt Johannisthaler Chaussee stiegen die Angreifer aus dem Zug.

Der 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Gesuchten sind 18 bis 25 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß. Die Polizei vermutet, dass die Schläger türkischer oder arabischer Abstammung sind. Weil die Ermittlungen nicht vorankommen, hat die Polizei jetzt Bilder der Gesuchten veröffentlicht. Sie will wissen, wer die gesuchten kennt und wer den Übergriff auf den Fahrgast beobachtet hat. Hinweise an die Telefonnummer 030/4664-573 120 bzw. 4664-571 100 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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