Verkehr

Schönhauser Allee: Erster Abschnitt für Radfahrer freigegeben

Immer wieder kommt es auf der Schönhauser Allee zu Konflikten zwischen Auto- und Radfahrern sowie Fußgängern. Seit Wochen wird deshalb ein Fahrradstreifen gebaut.

Jule Damaske Team News
2 Min
Die Schönhauser Allee am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg: Die schmalen Bürgersteig-Radwege gehören schon bald der Vergangenheit an.

Die Schönhauser Allee am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg: Die schmalen Bürgersteig-Radwege gehören schon bald der Vergangenheit an.

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg wird seit Anfang September gebaut. Auf der viel befahrenen Straße soll mehr Platz für Fahrradfahrerinnen und -fahrer geschaffen werden. Am Freitag wurde nun ein erster Abschnitt des neuen Radfahrstreifens freigegeben, wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) auf X (früher Twitter) mitteilte. „Aktuell laufen noch Reinigungsarbeiten und die Gelbmarkierungen werden entfernt“, hieß es in dem Post.

Im Zuge der Bauarbeiten war die Fahrbahn Richtung Pankow für rund vier Wochen zwischen Eberswalder Straße und Stargarder Straße auf einen Fahrstreifen verengt. Als Nächstes werde zwischen Gneiststraße und Buchholzer Straße gearbeitet.

Die Radwege verliefen bislang auf den Bürgersteigen und waren nicht selten nur etwas mehr als einen Meter breit. Das habe immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern geführt. Wie wichtig die Veränderung auf der Schönhauser Allee ist, zeigen auch Daten: Allein im vergangenen Jahr kamen zwischen der Eberswalder und der Vinetastraße 60 Radfahrerinnen und -fahrer bei Unfällen zu Schaden.

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