Justiz

Falschgeld bei pflegebedürftiger Frau deponiert: Anklage gegen Mutter und Sohn

Ein Mann und seine Mutter sollen Falschgeld im Internet geordert und bei einer pflegebedürftigen Bekannten deponiert haben. Der Betrug kam heraus, als Angehörige damit bezahlen wollten.

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Der Sohn und seine Mutter sollen Falschgeld im Internet bestellt haben.

Der Sohn und seine Mutter sollen Falschgeld im Internet bestellt haben.

© Arne Dedert/dpa

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann und dessen Mutter erhoben, weil sie über eine Internetplattform Falschgeld erworben und bei einer Bekannten deponiert haben sollen. Im Dezember 2022 und Januar 2023 sollen die beiden mindestens siebzig falsche 100-Euro-Banknoten und zwanzig falsche 500-Euro-Banknoten im Internet geordert haben.

Diese Scheine sollen sie dann in der Folge unter die Bargeldbestände einer pflegebedürftigen Bekannten, um deren finanzielle Angelegenheiten sich die 82-Jährige Beschuldigte kümmerte, gemischt haben. Angeblich sei es ihnen dabei darum gegangen, Schaden von der Frau abzuwenden: Falls diese bestohlen würde, so die Hoffnung, sollten etwaige Diebe lediglich das Falschgeld erlangen.

Der Bekannten selbst sollen sollen von diesem Plan allerdings nichts gewusst haben. Daher übergab die Frauin der Folgezeit Falschgeld im Nennwert von 1200 Euro an eine Verwandte, die Teile hiervon wiederum gutgläubig in einer Bankfiliale einzahlen wollte. Die Anklage geht aufgrund von entsprechenden Gutachten der Deutschen Bundesbank davon aus, dass das Falschgeld tatsächlich im Zahlungsverkehr mit echtem Geld verwechselt werden konnte.

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