Der Mann, der mutmaßlich eine Familie aus dem Westerwald ermordet haben soll, ist tot. Bei der am Dienstag gefundenen Leiche bei Weitefeld handele es sich um den Verdächtigen, teilte die Polizei mit. Eine DNA-Vergleichsanalyse bestätigte die Identität, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Koblenz am Donnerstag mitteilten.
Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Im April wurde eine dreiköpfige Familie – ein Ehepaar und sein 16 Jahre alter Sohn - mit Schuss- und Stichwunden in einem Wohnhaus nahe Weitefeld gefunden.
Verdächtig war der 61-jährige Alexander M., der in einem Nachbarort wohnte. Die Polizei suchte mit Hochdruck nach ihm - allerdings ohne Erfolg. Im Juli hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass nach wie vor unklar sei, ob der Tatverdächtige noch lebe - und, falls er noch lebe, wo er sich aufhalte.
Familie im Westerwald getötet: Polizei gibt Details bekannt, Täter weiter flüchtig
Zwischendurch gab es Medienberichte, denen zufolge M. weiterhin in dem russischen Online-Kontaktnetzwerk „OK Odnoklassniki“ aktiv gewesen sein soll. Im Juni sollen von seinem Account mehrer Nachrichten an eine Frau verschickt worden sein.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de