Corona

Öffentliche Verbote, private Partys: Faucis Tagebücher schreiben Corona-Geschichte neu

Ein enthülltes Tagebuch offenbart Anthony Faucis Doppelmoral, Druck auf Impfgremien und verschwiegene Bedenken. Wie der „Corona-Papst“ die Corona-Krise steuerte.

6 Min
Anthony Fauci erscheint im Kapitol in Washington vor dem Senatsausschuss für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten.

Anthony Fauci erscheint im Kapitol in Washington vor dem Senatsausschuss für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten.

© Allison Robbert/FR172296 AP/dpa

Anthony Fauci wurde im Verlauf der Corona-Krise zu einem der bekanntesten Gesichter weltweit. Ob im weißen Kittel oder im Anzug mit Krawatte – beinahe täglich trat er im Fernsehen und in Zeitungen auf und erklärte der Öffentlichkeit, wie mit dem Virus umzugehen sei. „Ich repräsentiere die Wissenschaft“, sagte Fauci im November 2021 in einem Interview mit dem amerikanischen Sender CBS. Ein Satz, der ihm bis heute nachhängt.

Ob zum Ursprung von Sars-CoV-2, zu Lockdowns, Masken oder Impfungen: Der langjährige Chefimmunologe des Weißen Hauses äußerte sich zu nahezu allen zentralen Fragen der Pandemie. Aus nun im Rahmen eines Untersuchungsausschusses im US-Kongress veröffentlichten Tagebüchern ergibt sich jedoch ein deutlich widersprüchlicheres Bild.

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