Arborek ist wohl etwas, was man getrost ein „Juwel“ im Ozean nennen kann. Es ist eine von rund 1500 Inseln, die allein zur Provinz Raja Ampat gehören – jener Provinz, die vor allem unter Luxus-Reisenden bekannt ist. Indonesier trauen sich nur selten dorthin, weil viele der Inseln von Ausländern aufgekauft und jetzt als teure Öko-Ressorts betrieben werden. Arborek ist anders: 200 Meter breit, 600 Meter lang, eine Kirche, ein Volleyballplatz, ein großer Mast für 4G-Empfang – und 200 Einwohner, alle sprechen die gleiche Sprache, Indonesisch. Und Touristen, die diese kleine Insel im Osten des Landes erreichen wollen, müssen einen weiten Weg auf sich nehmen. Zumindest für eine Pandemie sind das ideale Voraussetzungen.
Nachhaltiger Tourismus
Feinde im Paradies: Müll, Seesterne und der steigende Meeresspiegel
Auf einer kleinen Insel lebt eine Indonesierin, die Korallen züchtet – mithilfe von Touristen. Und dann kam Covid. Teil 3 der Serie zu nachhaltigem Tourismus.
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Blick auf die Insel Arborek.
© Imago/Nature Picture Library/Jürgen Freund