Das geht aus Antworten des Baustaatssekretärs Engelbert Lütke Daldrup (SPD) auf Fragen der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor. Nach Untersuchungen des Senats und des Bezirks Mitte gab es jedoch vor dem Verbot 12 000 bis 23 000 Ferienwohnungen; noch heute werden Hunderte im Internet angeboten.
Bis zu 100.000 Euro Bußgeld
Seit Mai ist es verboten, ganze Wohnungen in normalen Wohnhäusern als Ferienapartment zu vermieten. Wer es dennoch tut, riskiert bis zu 100 000 Euro Bußgeld. Erlaubt bleibt es, die eigene Wohnung während des eigenen Urlaubs unterzuvermieten - bei Mietern sofern der Vermieter einverstanden ist.
Der Senat hatte den zwölf Bezirken 34 Personalstellen bewilligt, um das Verbot zu überwachen. Bis Mitte August sind nach Lütke Daldrups Angaben mindestens 27 dieser Stellen besetzt worden. Von weiteren 28 Zusatz-Stellen für die Bezirke seien bislang 18 besetzt. Bis Anfang November soll das Personal den Angaben zufolge komplett sein. (dpa)
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