Jedes Jahr im Oktober wird Berlin zur Stadt der Lichtkunst. Die kunstvollen Inszenierungen der Wahrzeichen, Monumente, Gebäude, Straßen und Plätze machen das Festival of Lights zu einem der bekanntesten Lichtkunstfestivals der Welt. Nationale und internationale Künstler präsentieren Lichtinstallationen und verwandeln so die Stadt in eine große Bühne. Sie erzählen Geschichten und stellen ihre Künste und Botschaften vor.
So sieht der Fernsehturm in den kommenden Tagen aus.
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Vor einer Woche, am 29. September, war bereits das Lichtfest „Berlin leuchtet“ gestartet. Es dauert bis zum 15. Oktober, 80 Objekte werden beleuchtet. Jetzt kommt das Festival of Lights dazu. Weitere 40 Gebäude werden in den kommenden Tagen angestrahlt.
Das Festival of Lights dauert ebenfalls bis zum 15. Oktober. Bei den Installationen handelt es sich meist um aufwendige Video-Mappings in 2D und 3D, die auf das entsprechende Bauwerk zugeschnitten sind. In diesem Jahr beteiligen sich besonders viele internationale Video- und Lichtkünstler. Viele der Installationen und Projektionen setzen sich künstlerisch mit der Umwelt auseinander.
Sie möchten für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und Möglichkeiten sowie für ein achtsames Miteinander sensibilisieren. Am Potsdamer Platz spiegeln sich diese Themen in einer Videoprojektion über das Leben und Wirken des Erfinders Nikola Teslas und in der Installation „Giant Bunnies“ mit Riesen-Hasen wider. Auf dem Marstall sind wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
Auftakt am Freitagabend: Der Berliner Dom zu Beginn des Festivals of Light.
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Ein besonderes Erlebnis bietet sich den Besuchern am Bebelplatz. Rund um den Platz erstrahlen fünf Projektionen und vermitteln den Eindruck einer 360-Grad-Projektion. Die eine Straßenseite des Boulevards Unter den Linden zeigt unter dem Titel „Opera e Luce“ die Geschichte der Staatsoper verwoben mit der jeweiligen Epoche als 3D-Video-Mapping. Herzstück sind die Deutsche Staatsoper, die gerade wiedereröffnet wurde, sowie das Hotel de Rome und das Bankhaus Löbbecke. Im Ehrenhof der Humboldt Universität auf der anderen Seite des Boulevards entsteht auf den drei umgrenzenden Fassaden mit einem weiteren 3D-Mapping eine Welt aus Kinderträumen. (BLZ)
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