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Kriminalität

Feuerwehreinsatz im KaDeWe: Zwei Menschen nach Gasattacke in der Klinik

In einem Café im sechsten Stock des bekannten Kaufhauses in Schöneberg versprühte ein Unbekannter Reizstoff. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Team News Christian Gehrke BLZ/dpa/chg
2 Min
Bei einem vermeintlichen Reizgasangriff im KaDeWe sind am Montagabend zwei Menschen verletzt worden.

Bei einem vermeintlichen Reizgasangriff im KaDeWe sind am Montagabend zwei Menschen verletzt worden.

© Tobias Schwarz/AFP

Bei einem Reizgasangriff am Montagabend im Berliner KaDeWe sind fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter-Nachfolger X mitteilte, klagten mehrere Besucher über Atemwegsreizungen. Die Feuerwehr war den Angaben zufolge mit 24 Kräften vor Ort. Auch die Polizei war alarmiert worden.

Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte, habe ein Gast am Tresen des Cafés im sechsten Stock des Kaufhauses Reizgas versprüht. Danach habe er sich schnell zusammen mit seiner Begleitung entfernt. Was für ein Stoff es genau war, sei noch nicht bekannt. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Von dem Vorfall seien Gäste und Personal betroffen gewesen. Evakuiert werden musste nicht, weil der Stoff durch die geöffneten Fenster entweichen konnte.

Das Traditionsgebäude in der Nähe des Kurfürstendamms mit rund 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche wird von der KaDeWe-Gruppe genutzt, wie auch die Häuser Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg. Die KaDeWe-Gruppe hatte im Januar Insolvenz angemeldet, um sich von den „nicht marktüblichen“ und „exorbitanten“ Indexmieten der Signa zu befreien, wie das Unternehmen damals erklärte. Die thailändische Central Group teilte Anfang April mit, sie habe das Gebäude von der insolventen Signa-Tochter Prime Selection gekauft.

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