Suchtkrank

Finanzielle Probleme: Größte deutsche Suchtklinik für Kinder und Jugendliche muss schließen

Die Klinik im niedersächsischen Ahlhorn stellt Ende kommenden Monats ihren Betrieb ein. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung kritisiert die Deutsche Rentenversicherung.

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Die bundesweit größte Fachklinik für suchtkranke Kinder und Jugendliche muss Ende kommenden Monats schließen.

Die bundesweit größte Fachklinik für suchtkranke Kinder und Jugendliche muss Ende kommenden Monats schließen.

© imago stock&people

Die bundesweit größte Fachklinik für suchtkranke Kinder und Jugendliche, die Dietrich-Bonhoeffer-Klinik im niedersächsischen Ahlhorn bei Oldenburg, muss Ende kommenden Monats schließen. Damit fallen nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck, 60 der bundesweit lediglich 85 Reha-Plätze für suchterkrankte Minderjährige weg.

Die Einrichtung kämpfte bereits seit längerer Zeit mit finanziellen Schwierigkeiten. Auch ein neuer Betreiber konnte das in Deutschland einmalige Versorgungsangebot nicht fortführen.

Als Kostenträger fungiert die Deutsche Rentenversicherung. Diese war nicht bereit, die Tagessätze anzuheben. Streeck kritisierte die aus seiner Sicht kompromisslose Haltung der Rentenversicherung.

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