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Fitnessstudio

Duisburg: Ermittler gehen bei Attacke im Fitnessstudio von Zufallsopfern aus

Der Angriff in einem Fitnessstudio in Duisburg scheint eine Amoktat gewesen zu sein. Der mutmaßliche Täter kannte seine Opfer nicht. Er schweigt bislang.

Team News dpa
2 Min
Ein Polizist am Schauplatz des Verbrechens: Ein Angreifer soll vier Männer in einem Fitnessstudio in Duisburg verletzt haben. 

Ein Polizist am Schauplatz des Verbrechens: Ein Angreifer soll vier Männer in einem Fitnessstudio in Duisburg verletzt haben. 

© Oliver Berg/dpa

Bei der blutigen Attacke in einem Duisburger Fitnessstudio mit vier Schwerverletzten sieht die Staatsanwaltschaft Anzeichen für eine Amoktat. „Wir gehen eher davon aus, dass es sich bei allen vier um Zufallsopfer handelt“, sagte die Staatsanwältin Jill Mc Culler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Das ergebe sich insbesondere aus Angaben von Geschädigten, nach denen keiner von ihnen den mutmaßlichen Täter gekannt habe. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass einer Person der Angriff gegolten habe.

„Amok hört sich so ganz schlimm an. Letztlich ist es das, das wahllose Aussuchen der Opfer ohne bestimmte Gründe“, sagte die Staatsanwältin. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte zuvor berichtet, dass inzwischen einiges auf eine Amoktat hindeute.

Nach dem Angriff am Dienstagabend vergangener Woche sitzt ein 26-jähriger tatverdächtiger Syrer in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet auf versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung. Bei der Attacke soll der Tatverdächtige vier Menschen mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Beschuldigte mache bisher von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und habe sich nicht auf die Vorwürfe eingelassen, sagte die Staatsanwältin.

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