Flüchtlinge

CDU sieht Berlin wegen Einwanderung an Belastungsgrenze

Die Berliner CDU fordert einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. Der Landesvorstand der Partei sieht Berlin an der Belastungsgrenze bei der Aufnahme von Asylbewerbern und verlangt deswegen verstärkte Maßnahmen zu Kontrolle und Schutz der nationaler Grenzen.

BLZ
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Flüchtlinge am Lageso: Warten auf die Registrierung.

Flüchtlinge am Lageso: Warten auf die Registrierung.

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Deutschland und die Bundeshauptstadt haben nach Ansicht der Berliner CDU die Belastungsgrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen erreicht. In einem am Samstag gefällten Beschluss des CDU-Landesvorstands werden außerdem nationale Grenzschutzmaßnahmen und ein Aussetzen des Familiennachzugs für Flüchtlinge gefordert.

„Sollte die von der Bundeskanzlerin angestrebte Verhandlungslösung nicht zustande kommen oder keine Wirkung erzielen, werden weitere Maßnahmen erforderlich werden“, heißt es in dem einstimmigen Beschluss des Vorstands, dem auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters angehört.

Die Grenzkontrollen müssten ausgedehnt und illegale Übertritte unterbunden werden, solange die Schengen-Außengrenzen vor illegaler Zuwanderung nicht geschützt seien und andere EU-Staaten weiter Migranten durchreisen ließen, erklärte der Landesvorstand.

„Deutschland und Berlin haben ihre Belastungsgrenze erreicht.“ In der großen Koalition im Land Berlin gibt es seit Wochen große Spannungen wegen der Flüchtlingspolitik. Der Beschluss zielt aber auch auf den CDU-Bundesparteitag im Dezember. Einige Landesverbände haben in Beschlüssen bereits eine klare Begrenzung des Zuzugs gefordert. (Reuters)

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