Flüchtlingsunterkünfte in Turnhallen

Senat zahlt Vereinen 950.000 Euro Entschädigung

Die letzte der 63 umgenutzten Sportstätten wurde Ende März geräumt.

BLZ
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Viele Turnhallen wurden in Berlin als Flüchtlingsunterkünfte genutzt.

Viele Turnhallen wurden in Berlin als Flüchtlingsunterkünfte genutzt.

© imago/snapshot

Bei der Verteilung der Gelder an die 160 betroffenen Vereine hilft der Landessportbund (LSB) mit. „Wir zollen den Vereinen Respekt und wollen den Ausgleich unbürokratisch anwenden“, erklärte LSB-Präsident Klaus Böger. Die letzte der 63 belegten Hallen ist am 31. März geräumt worden. Nun gehe es darum, diese möglichst schnell zu sanieren. „Hierfür stellt die Senatsverwaltung zusätzliche sechs Millionen Euro zur Verfügung“, informierte Geisel. Zusätzlich sollen pro Halle 50.000 bis 100.000 Euro bereitgestellt werden. „Die Hallen sollen in einem besseren Zustand als vorher sein“, sagte Geisel.

Böger teilte mit, dass bislang sechs Sporthallen nach dem Freizug wieder benutzbar sind. Bei 40 sei das Verfahren der Schadens- und Maßnahmen-Analyse abgeschlossen. Bis zum Schulanfang 2017/2018 im September sollen alle Hallen wieder benutzbar sein. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel. In einigen Fällen kann es bestimmt auch bis zum Jahresende dauern“, räumte Geisel ein. (dpa)

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