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Fußball-Bundesliga

Fokus auf den 1. FC Union Berlin: Frederik Rönnow tritt aus Nationalelf zurück

Der Torwart des 1. FC Union Berlin verkündet am Dienstag seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Er freut sich auf mehr Zeit mit der Familie.

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Voller Fokus auf den 1. FC Union Berlin: Frederik Rönnow hat seinen Rücktritt aus der dänischen Nationalmannschaft erklärt.

Voller Fokus auf den 1. FC Union Berlin: Frederik Rönnow hat seinen Rücktritt aus der dänischen Nationalmannschaft erklärt.

© Hendrik Schmidt/dpa

Die Nominierung für das Länderspielzeitfenster in den kommenden zwei Wochen wollte Frederik Rönnow gar nicht mehr abwarten. Sehr wahrscheinlich wäre er wieder für die dänische Nationalmannschaft nominiert worden, sehr wahrscheinlich aber auch hätte er die Spiele in der Nations League gegen Spanien (15. November) und Serbien (18. November) wieder auf der Bank als Ersatzmann verbracht. Dazu aber wird es nun nicht kommen: Der 32-jährige Torwart des 1. FC Union Berlin hat am Dienstag seinen Rücktritt aus der Nationalelf bekannt gegeben.

Frederik Rönnow hat neun Länderspiele für Dänemark absolviert

„Nach langer Überlegung habe ich mich entschieden, die dänische Nationalmannschaft zu verlassen. Ich habe es immer genossen, Teil der Nationalmannschaft zu sein und war sehr stolz darauf, mein Land zu vertreten, und ich bin stolz auf die Erfolge, die wir gemeinsam erreicht haben“, schrieb Rönnow auf seinem Instagram-Kanal ohne dabei Frust darüber äußern, dass er trotz zahlreicher Nominierungen nicht mehr als neun A-Länderspiele für Dänemark absolvieren durfte. „Danke für die Erfahrungen, die Erinnerungen und vor allem die engen Beziehungen, die ich in den letzten neun Jahren aufgebaut habe. Ich wünsche der dänischen Nationalmannschaft alles Gute für die Zukunft“, schrieb er weiter.

Wie schon bei der einen oder anderen Bundesligastation in seiner Karriere hatte Rönnow das Problem, dass ein anderer Torwart als Nummer eins gesetzt war und er nur selten zu Einsatzmöglichkeiten kam. Während der Union-Keeper, der in der Jugend alle dänischen Nachwuchs-Auswahlteams durchlaufen hatte, seit 2021 stolze 106 Pflichtspiele für die Eisernen absolviert hat, kamen seit seinem ersten A-Länderspiel am 31. August 2016 gegen Liechtenstein nur acht weitere Einsätze im Nationalteam dazu. Meist hatte er gegen Kasper Schmeichel (107 Länderspiele) das Nachsehen.

Während der Sohn von Torwartlegende Peter Schmeichel – trotz seiner bereits 38 Jahre – noch weitere Einsätze für Dänemark absolvieren wird, verschiebt sich der Fokus nun für Frederik Rönnow: „Ich werde jetzt all meine Energie in meinen Klub stecken und freue mich darauf, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.“

Ersteres kann er bereits am Freitagabend (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Freiburg zeigen. Und mehr Zeit mit der Familie hat Rönnow dann bereits in der kommenden Woche, wenn die Nationalmannschaft im Einsatz ist und er diesmal nicht seinen Koffer packen muss.

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