Wissenschaft

Forschungsfabrik für alternative Flugantriebe eröffnet

In der Lausitz wird an Technologien für klimafreundliches Fliegen getüftelt. Eine neue Forschungsfabrik ist in Betrieb gegangen.

dpa
2 Min
Jane Worlitz (l) und Professor Klaus Höschler stehen in der Forschungsfabrik hinter einem Modell eines hybrid-elektrischen Flugzeuges.

Jane Worlitz (l) und Professor Klaus Höschler stehen in der Forschungsfabrik hinter einem Modell eines hybrid-elektrischen Flugzeuges.

© Patrick Pleul/dpa

Ziel ist es, nicht nur einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung zu leisten, sondern gleichzeitig auch die regionale Wirtschaft in der vom Kohleausstieg betroffenen Lausitz zu stärken. In den kommenden Jahren sollen insgesamt 238 Millionen Euro in den Aufbau und die Ausstattung des Forschungszentrums auf dem Gelände des zukünftigen Lausitz Science Parks fließen. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) in Cottbus ist dabei federführend. Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel zur Strukturentwicklung der Lausitz als Folge des vereinbarten Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung. Die Fabrik verfügt unter anderem über einen Maschinenpark, in dem auch Prototypen für innovative Antriebe hergestellt werden.

„Das Zeitfenster für die Entwicklung neuer Mobilitätstechnologien ist jetzt und wir wollen und werden dabei sein“, sagte Ministerpräsident Woidke einer Mitteilung zufolge. „Der Dreiklang von Forschung, Fertigung von Prototypen und professionellen Tests bringt für alle Beteiligten einen erheblichen Mehrwert und schafft die besten Voraussetzungen für ein breites Netzwerk von Forschungs- und Wirtschaftspartnern.“

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne), sagte: „In der Region Cottbus werden so Zukunftsthemen wie das klimaneutrale Fliegen weiter vorangetrieben. Mit der Forschungsfabrik und der Ansiedlung von Unternehmen werden die Innovationen und Forschung an die praktischen Verwerter herangeführt. Das schafft Zukunftsperspektiven, Arbeitsplätze und einen Mehrwert für die gesamte Region.“ Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) sprach von einem Innovationslabor.

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