Die Buchmesse will mit der Zeit gehen und nennt sich in der Selbstdarstellung „weltweiter Handelsplatz für gedruckte und digitale Inhalte“. Es treffen sich hier, so heißt es, Expertinnen und Experten „aus dem Publishing mit Partnern aus der Technologiebranche und den Kreativindustrien wie Film und Games zum Austausch“. Aber in diesem Jahr ist ein kleines Land angetreten, den digitalen Rausch ein bisschen zu verkatern. Slowenien, das Gastland, stellt etwa ein Drittel seines Veranstaltungsprogramms im eigenen Pavillon in den Dienst des Ljubljana-Manifests zur Bedeutung fortgeschrittener Lesekompetenz.
Kritische Stimmen auf der Buchmesse
Frankfurter Buchmesse: Lesen verlernen mit der Digitalisierung
Nur wer gründlich liest, bildet eigene Gedanken und die Künstliche Intelligenz übersetzt nie den Subtext mit. Beobachtungen in Frankfurt am Main.
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Frankfurter Buchmesse 2023: Gedränge in Halle 3 bei den deutschen Verlagen. Noch sind nur Fachbesucher in den Hallen unterwegs, das Publikum kommt erst ab Freitagnachmittag.
© Chris Emil Janssen/Imago