Pontifex

Papst Franziskus: Ärzte geben neue Details seines Gesundheitszustandes bekannt

Bei einer Pressekonferenz in Rom teilten die Ärzte mit, dass Papst Franziskus nicht bettlägerig und an keine Maschinen angeschlossen ist. Doch ist er schon außer Gefahr?

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Der Chirurg Sergio Alfieri spricht in der Eingangshalle der Poliklinik Agostino Gemelli, wo Papst Franziskus wegen einer Lungenentzündung behandelt wird.

Der Chirurg Sergio Alfieri spricht in der Eingangshalle der Poliklinik Agostino Gemelli, wo Papst Franziskus wegen einer Lungenentzündung behandelt wird.

© Alessandra Tarantino/AP/dpa

Papst Franziskus hat sich noch nicht vollständig von seiner Krankheit genesen, aber es gehe ihm schon deutlich besser. Das sagten Ärzte des Gemelli-Krankenhauses während einer Pressekonferenz am Freitag. Der Pontifex ist demnach nicht bettlägerig und an keine Maschinen angeschlossen, hieß es. Er braucht nur manchmal zusätzlichen Sauerstoff, wenn er asthmatische Anfälle hat.

Laut den Ärzten esse er regelmäßig und habe einen guten Appetit, und obwohl er nicht gut laufen könne, habe er seit einiger Zeit Probleme mit seinen Knien. Er sitze in einem Sessel und gehe tagsüber in die Kapelle.

Aber: „Der Papst ist noch nicht außer Gefahr“, betonte einer der Ärzte. Er werde somit „mindestens noch die ganze nächste Woche“ in der Klinik behandelt werden. Franziskus erhole sich gut, aber aufgrund seines Alters sei er ein fragiler Patient.

Auf die Frage von Reportern, warum keine Fotos des Papstes veröffentlicht wurden, sagten die Ärzte, dass die Privatsphäre von allen respektiert werden müsse. Niemand brauche auf jeder Zeitungstitelseite Bilder des Papstes im Pyjama.

Papst Franziskus wurde früher ein Teil seiner Lunge entfernt

Franziskus war vor einer Woche mit einer Bronchitis ins Gemelli-Krankenhaus in Rom eingeliefert worden, später wurde dann eine beidseitige Lungenentzündung bei dem 88-Jährigen diagnostiziert. Die lebensgefährliche Erkrankung des gesundheitlich ohnehin angeschlagenen Papstes hatte weltweit Besorgnis ausgelöst. 

Der 2013 zum Papst gewählte argentinische Geistliche, dem als junger Mann ein Teil seiner Lunge entfernt werden musste, hat seit längerem mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Zuletzt mussten mehrfach Reden in seinem Namen verlesen werden.

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