Die Frauen des 1. FC Union Berlin haben in der Regionalliga Nordost ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Eine Woche nach dem 1:0-Heimerfolg im Stadtderby gegen den hoch gehandelten FC Viktoria siegte die Elf von Trainerin Ailien Poese im Spitzenspiel beim FC Carl-Zeiss Jena II mit 3:0. Mit 15 Punkten aus fünf Spielen bleiben die Eisernen Ladies Tabellenführer, Viktoria folgt nach dem 12:0 gegen Dresden mit zwölf Punkten auf Platz drei.
Lange trifft doppelt
Auf dem Kunstrasenplatz des Uni-Sportzentrums in Jena brachte Union-Angreiferin Sarah Abu Sabbah ihr Team in der 12. Minute in Führung, Maria Cristina Lange war im zweiten Spielabschnitt nach ihrer Einwechslung (67. Minute für Zita Rurack) zweimal die umjubelte Torschützin, nämlich in der 74. und 89. Minute. Dabei mussten die Köpenickerinnen auf eine ihrer Besten verzichten, nämlich auf Mittelfeldspielerin Athanasia Moraitou, die in diesen Tagen mit der griechischen Nationalmannschaft in der Nations League gefordert ist.
Keine Frische und kein Esprit: Der 1. FC Union Berlin enttäuscht seinen Trainer
„Jena hat gut verteidigt und wenig Lücken zugelassen. Das frühe 1:0 hat uns gutgetan. Wir müssen dann natürlich mit den vielen Großchancen nachlegen. Wir haben uns aber immer wieder weitere Gelegenheiten erspielt. Dass Nina Lange dann nach ihrer Einwechslung zwei Tore macht, ist natürlich auch sehr schön“, sagte Trainerin Poese.
Am sechsten Spieltag, der erst in vierzehn Tagen ausgetragen wird, treffen die Eisernen Ladies in einem weiteren Stadtderby auf die Auswahl von Berolina Mitte und sind dabei ganz klar in der Favoritenrolle.
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