Berlin kann sich die Wiederaufnahme des Projekts „Free Wifi Berlin“ nicht leisten. Wie der Tagesspiegel berichtete, stellte die zuständige Staatssekretärin Martina Klement (CSU) klar, dass es auch zukünftig kein kostenloses öffentliches WLAN geben wird.
Eine Wiedereinrichtung der 500 unterschiedlichen Standorte, die 2021 überraschend abgeschaltet wurden, würde mehr als sechs Millionen Euro kosten. „Vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltssituation muss auch im Bereich der Digitalisierung eine konsequente Priorisierung der Aufgaben vorgenommen werden“, so Klement.
„Free Wifi Berlin“ startete 2015
Das Projekt „Free Wifi Berlin“ wurde 2015 gestartet. 2021 lief es aus, allerdings nicht aus Kostengründen, sondern weil die Koalition aus SPD, Grünen und Linke versäumt hatte, das Projekt zu verlängern. Über 200 Router wurden in der ganzen Stadt vom Netz genommen. Das Projekt gewährleistete kostenloses WLAN an öffentlichen Orten wie Bibliotheken, Gerichten oder in Bezirksämtern.
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Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), der zu diesem Zeitpunkt noch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus war, sagte damals: „Das Auslaufen des Pilotprojekts war lange absehbar, aber offenbar fühlte sich niemand im Senat zuständig, für eine effektive Dauerlösung zu sorgen. Diese organisierte Verantwortungslosigkeit muss endlich ein Ende haben“.
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