Berlin - Der Besuch bei Freunden in Reinickendorf endete für ein 13-jähriges Mädchen aus der polnischen Kleinstadt Sulechow am Sonnabendabend beim Baden tödlich. Das Mädchen war zusammen mit ihrer Mutter und ihren Bekannten ins Strandbad Lübars gefahren. Frauen, Männer und Kinder spielten am Strand. Offenbar verließ die 13 Jahre alte Karola unbemerkt den abgesperrten Nichtschwimmerbereich, um zu einer Wasserrutsche unmittelbar dahinter im Schwimmerbecken zu gehen.
Was dann passierte, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Als die Mutter ihr Kind nicht mehr sah, schrie sie um Hilfe. Einige Badegäste suchten nach dem Mädchen, das nicht schwimmen konnte. Taucher der Feuerwehr bargen das leblose Kind eine halbe Stunde später in knapp neun Meter Tiefe unter der Rutsche. Einem Notarzt gelang es, sie zu reanimieren. Am Abend starb Karola jedoch im Virchow-Klinikum. Seelsorger kümmerten sich zunächst um die Mutter, die noch in der Nacht die Klinik wieder verließ. Die Leiche des Mädchens soll in dieser Woche obduziert werden.
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