„Wir brauchen endlich konkrete Ansätze, um in den wirklichen Engpassberufen ranzugehen und die Situation zu verändern“, sagte er. Nach seiner Ansicht ist das Schulgeld grundsätzlich über Mittel aus dem EU-Förderprogramm Europäischer Sozialfonds plus finanzierbar.
Das Wirtschaftsministerium erklärte in einer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion BVB/Freie Wähler, dass zwar mehr als die Hälfte der Mittel aus dem Programm für Förderung bei Bildung eingeplant sei, schwerpunktmäßig für Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung. Mittel für die Freistellung von Schulgeld für die Ausbildung in sogenannten Mangelberufen seien aber nicht vorgesehen, weil die Ministerien keinen Förderbedarf benannt hätten.
Die Industrie- und Handelskammer Potsdam hatte im Juli erklärt, der Fachkräftemangel werde in der Wirtschaft bei allen Konjunkturumfragen als hohes Unternehmensrisiko genannt.
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