Es war diese abgeklärte Verletzlichkeit, die mich als junger Leser an den Gedichten von Thomas Brasch faszinierte. Kaum, dass ich eine Zeile vernommen hatte, schien sie sich in verlangsamter Flüchtigkeit wieder zu entfernen. Oder sie blieb und schlug um in ihr Gegenteil. „Wer schreibt der bleibt/Hier oder weg oder wo/Wer schreibt der treibt/So oder so“.
Gedichte und Möbel
Freischwinger: Schriftsteller Thomas Brasch und das Innendekor der Macht
Die Stühle von Rudolf Horn wurden einst für den Westexport produziert. Sie weckten aber auch die Aufmerksamkeit des Autos in einer Szene des Films „Lieber Thomas“.
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Albrecht Schuch als Thomas Brasch in einer Szene des Films „Lieber Thomas“
© Peter Hartwig/Wild Bunch Germany