Russland

Frieden schaffen nicht nur mit Waffen: Europa muss ein zweites 1914 verhindern

Krieg muss nicht gewollt sein. Es reicht, wenn er in Kauf genommen wird. Was wir Heutigen aus einer fast 60 Jahre alten Nato-Doktrin lernen können.

8 Min
Friedrich Merz (rechts) und Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch in Berlin im August 2025: Die Konfrontation in Europa ist seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine auf einem Höhepunkt.

Friedrich Merz (rechts) und Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch in Berlin im August 2025: Die Konfrontation in Europa ist seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine auf einem Höhepunkt.

© POOL AFP

Zu den Lektionen aus der Vergangenheit zählt Carl von Clausewitz’ Diktum vom Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, des weiteren eine Erkenntnis des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke – „Kein Plan überlebt die erste Feindberührung“ – und Christopher Clarks Analyse des Ersten Weltkriegs als Ergebnis des Schlafwandelns der Großmächte. Krieg muss nicht gewollt sein. Es reicht, wenn er in Kauf genommen wird.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*