Kommentar

Friedrich Merz setzt sich gegen das CDU-Establishment durch

Die Partei knickt ein: Die neue Spitze wird jetzt doch im Januar gewählt.

2 Min
Friedrich Merz will es noch mal wissen und im zweiten Anlauf CDU-Chef werden.

Friedrich Merz will es noch mal wissen und im zweiten Anlauf CDU-Chef werden.

© Christian Thiel/imago-images

Einigkeit, das ist ganz wichtig für die CDU. Man hat es daran gemerkt, wie verstört die Partei darauf reagiert hat, als Friedrich Merz in den vergangenen Tagen ein paar Aggressionen Richtung „Parteiestablishment“ abgeschossen hat. Für Außenstehende war es interessant bis amüsant, dass einer der drei Kandidaten das mehr als künstliche Agreement „Keiner tut dem anderen weh“ aufkündigte. Dabei kam es ohnehin später, als man vermutet hätte – und logischerweise von Friedrich Merz.

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