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Friedrich Merz verspricht Wende in Asyl- und Wirtschaftspolitik, etwa beim „System Bürgergeld“

In einem Interview erklärt CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, wie er der deutschen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen will.

BLZ
2 Min
Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender, im Bundestag

Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender und CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender, im Bundestag

© Kappeler

CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz verspricht eine Wende in der Wirtschafts- und in der Asylpolitik. Deutschland brauche eine strikte Begrenzung des Zuzugs von Asylbewerbern, sagt er in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Es gehe um eine Anweisung an die Bundespolizei über das Bundesinnenministerium, in Deutschland die Grenzen zu kontrollieren und illegale Einwanderer an den deutschen Staatsgrenzen zurückzuweisen. Er verweist dabei auf Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Frankreich, die das längst machten. „Das, was andere können, können wir auch.“ Zudem steuere er einen Politikwechsel in Bezug auf die innere Sicherheit an.

Danach gefragt, was er gegen drei Millionen Arbeitslose, steigende Lebensmittelpreise und das minimale Wirtschaftswachstum tun wolle, sagt Merz, das sei nicht über Nacht zu ändern. „Aber es wird gleich zu Anfang das System Bürgergeld vom Kopf auf die Füße gestellt.“ Schon den Namen soll es nicht behalten, zudem plant Merz schärfere Sanktionen.

Was die Wirtschaft angehe, sei manches auch Psychologie. „Wir werden Schritt für Schritt dafür sorgen, dass wir wieder mit einer besseren Stimmung in das Jahr gehen.“

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