Um das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain ist rund um die Uhr viel los. Für Radfahrerinnen und -fahrer sollen die Straßen nun deutlich sicherer werden: In der Revaler Straße ist auf einer Länge von 600 Metern zwischen Modersohnbrücke und Warschauer Straße ein neuer, geschützter Fahrradweg entstanden. Bis auf wenige Restarbeiten ist das Projekt abgeschlossen, teilte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mit.
Die Baumaßnahmen sollen dabei nicht nur Radfahrenden zugutekommen. „Mit der neuen Gestaltung der Revaler Straße sorgen wir für mehr Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer:innen und gleichzeitig für eine geordnete Lieferverkehrssituation“, teilte Annika Gerold (Grüne), Bezirksstadträtin für Verkehr, Ordnung, Grünflächen und Umwelt, mit. Damit sei eine weitere Lücke im Radverkehrsnetz in der Hauptstadt geschlossen.
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Revaler Straße in Friedrichshain: Rad- und Autoverkehr voneinander getrennt
Die neuen Radverkehrsanlagen auf beiden Seiten der Revaler Straße sind baulich mit Klebeborden vom fließenden Verkehr getrennt worden. So sollen Konflikte zwischen Rad- und Autoverkehr so gut wie möglich vermieden werden. Auf Höhe der Simon-Dach-Straße ist außerdem ein neuer Fußgängerüberweg entstanden. Für einen geordneten Lieferverkehr wurden laut Bezirksamt ebenfalls sieben neue Lieferzonen mit insgesamt 14 Lieferplätzen eingerichtet.
Im laufenden Quartal werden noch Restarbeiten, vor allem die Errichtung von Pollern an den Kreuzungen, durchgeführt. Auf ehemaligen Parkständen werden noch Fahrradbügel montiert. Mittelfristig sollen noch einige Kfz-Stellflächen umgebaut werden, um den viel genutzten Gehweg zu verbreitern. Die Planungen dazu laufen bereits, die Finanzierung dazu ist jedoch noch nicht gesichert.
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