Der ehemalige Präsident Donald Trump machte sexuelle Bemerkungen über seine Tochter Ivanka, die so anzüglich waren, dass er von seinem Stabschef zurechtgewiesen wurde, schreibt der ehemalige Trump-Beamte Miles Taylor in einem neuen Buch.
„Berater sagten, er habe über Ivanka Trumps Brüste, ihren Hintern und darüber gesprochen, wie es wäre, mit ihr Sex zu haben, Bemerkungen, die den (ehemaligen Stabschef) John Kelly einmal dazu veranlassten, den Präsidenten daran zu erinnern, dass Ivanka seine Tochter sei“, schreibt Taylor. „Danach erzählte Kelly mir diese Geschichte mit sichtlicher Abscheu. Trump, sagte er, sei ‚ein sehr, sehr böser Mann‘“.
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Sexismus im Weißes Haus? „Dies ist kein gesunder Arbeitsplatz für Frauen“
Die Kommentare werden von Taylor benutzt, um häufige Fälle von Sexismus im Weißen Haus von Trump hervorzuheben, die so schlimm waren, dass eine hochrangige Beamtin dem Autor sagte: „Dies ist kein gesunder Arbeitsplatz für Frauen.“
Details aus dem Buch „Blowback: A Warning to Save Democracy from the Next Trump“ (Eine Warnung zur Rettung der Demokratie vor dem nächsten Trump) wurden am Mittwoch in einem exklusiven Interview mit Newsweek erläutert.
Taylor hatte zugegeben, 2018 anonym den berühmten Meinungsartikel in der New York Times mit dem Titel „Ich bin Teil des Widerstands innerhalb der Trump-Administration“ geschrieben zu haben. „Es gibt immer noch eine ganze Reihe von weiblichen Führungskräften aus der Trump-Administration, die über die ungleiche Behandlung, die sie in der Administration erfahren haben, bestenfalls geschwiegen haben, und schlimmstenfalls über den absolut nackten Sexismus, den sie durch Donald Trump erfahren haben“, sagte er gegenüber Newsweek.
Sexueller Missbrauch: Donald Trump wurde schuldig gesprochen
Trump wurde in einem kürzlich von der Schriftstellerin E. Jean Carroll angestrengten Zivilprozess des sexuellen Missbrauchs für schuldig gesprochen. Am Dienstag klagte der ehemalige US-Präsident klagte gegen Carroll wegen Verleumdung beim zuständigen Gericht in New York ein.
Taylor, der 2020 seine Unterstützung für Joe Biden ankündigte, behauptet in seinem Buch auch, dass einer von Trumps ranghöchsten Einwanderungsberatern, Stephen Miller, 2018 gefragt habe, ob die USA Boote mit Migranten mit Raubdrohnen angreifen und töten könnten. Seine Behauptungen wurden von Miller vehement dementiert.
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