Handball-Bundesliga

Füchse Berlin deklassieren die Rhein-Neckar Löwen und bleiben Zweiter

In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle bleiben die Berliner im Titelrennen und können vor der Partie die Vertragsverlängerung von Hans Lindberg vermelden.

dpa
2 Min
 Lasse Andersson war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer der Füchse Berlin.

Lasse Andersson war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer der Füchse Berlin.

© Andreas Gora/dpa

Die Füchse Berlin haben im Rennen um die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Hauptstädter deklassierten am Sonntag vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle den Tabellenfünften und frisch gebackenen Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen mit 38:24 (20:12), konnten zudem vor der Partie die Vertragsverlängerung von Hans Lindberg vermelden, der auch in der kommenden Saison das Trikot der Berliner tragen wird. Die Füchse bleiben Tabellenzweiter, punktgleich mit dem THW Kiel. Beste Berliner Werfer waren Lasse Andersson mit sieben und Mathias Gidsel und Robert Weber mit je sechs Toren.

Die Berliner legten gleich mit viel Tempo los und die Gäste hatten von Beginn an Probleme, da mitzukommen. Sie rannten sich oft in der Berliner Deckung fest, die mehrmals Bälle erobern konnte. Dabei war doch gerade die Defensive zuletzt die Problemzone der Berliner gewesen. Aber an diesem Tag war sie sehr aufmerksam. Nach rund acht Minuten führten die Füchse 6:2.

Lasse Andersson mit sieben Toren in der ersten Hälfte

Im Angriff zeigte sich Rückraumspieler Andersson als besonders treffsicher. Der Däne erzielte alle seine sieben Tore in der ersten Hälfte. Und als dann noch Keeper Viktor Kireev, der den verletzten Dejan Milosavljev vertrat, reihenweise Bälle hielt, wurde der Vorsprung der Gastgeber nach knapp 22 Minuten erstmals zweistellig (17:7). Bei besserer Chancenverwertung hätte die Halbzeitführung sogar noch höher ausfallen können.

Doch das konnten sich die Füchse an diesem Tag erlauben. Denn sie knüpften zu Beginn der zweiten Hälfte nahtlos an die erste an. Nach 37 Minuten wuchs der Vorsprung dann sogar auf 13 Tore an (27:14). Damit war die Partie praktisch vorzeitig entschieden. Die Berliner nahmen einige Gänge raus und wechselten viel durch. Trotzdem hatten sie bis zum Ende alles im Griff und feierten einen Kantersieg.

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