Der knappe Sieg des Liga-Fünften gegen die Westfalen war allerdings schwer erkämpft. Konstantin Igropulo und Iker Romero waren mit jeweils fünf Treffern erfolgreichste Füchse-Werfer.
Vor der Partie gab es vor 7439 Zuschauern einen kurzen Schweigemoment für den am 1. Mai gestorbenen früheren DSB-Präsidenten Manfred von Richthofen. Trotz einer schnellen 2:0-Führung fanden die Füchse nicht richtig ins Spiel. In der Offensive leistete sich der Pokalsieger zu viele Fehlversuche und auch die Defensive stand schon kompakter. So kam es, dass die Hausherren lange Zeit einem Rückstand hinterher rannten. Vor allem Lübbeckes linken Rückraumschützen Ales Pajovic bekam das Team von Trainer Dagur Sigurdsson nicht in den Griff.
Der Ausgleich zum 9:9 fiel erst in der 22. Minute, wenig später folgte durch Fabian Wiede die 11:10-Führung. Als die Berliner endlich zu ihrem Spiel fanden, kam beim Stand von 13:11 der Halbzeitpfiff dazwischen. Nach der Pause war der Vorsprung durch eine 3:0-Serie der Gäste schnell wieder aufgebraucht. Anschließend wechselte die Führung hin und her. Am Ende setzte sich die Kampfkraft der Füchse durch. (dpa)
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