Für die Galerie gibt es genug andere Flächen

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Feuilleton: "Raus aus dem Oldtimer" von Birgit Walter (27. September):Weshalb wird die Privatisierung des öffentlichen Raums so positiv dargestellt? Ich empfinde es als Zumutung, dass - in diesem Falle - ein privates Museum wie selbstverständlich Anspruch auf eine der wenigen Grünanlagen in Mitte erhebt. Es kann doch nicht sein, dass durch "Zwischennutzungen" wie Strandbars, Imbissbuden etc. der öffentliche Raum immer weiter eingeschränkt wird.Es gibt ausreichend Bauland auch in Mitte, das sich für eine Galerie eignet, am Hauptbahnhof, Humboldthafen, Heidestraße . Weshalb wird so getan, als sei es selbstverständlich, dass die Galerie im Monbijoupark anzusiedeln ist? Die Preisvorstellungen der Galeristen gehen überhaupt nur auf, wenn sie das Bauland geschenkt bekommen. Nach einer Bebauungsplan-Änderung, die zwingend erforderlich ist, würde für das potenzielle Baugelände ein Preis gelten, der die Kalkulation sprengt. Mir ist nicht bekannt, dass das Land Berlin auf diese Einnahmen verzichten kann.Dagmar Kappel, Altglienicke

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