Keine Effizienz in Heidenheim

Die Stimmen zur Union-Pleite: „Haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht“

Nach der fünften Niederlage in Folge war man sich beim 1. FC Union Berlin einig, dass die Negativ-Serie aktuell vor allem einen Grund hat.

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Urs Fischer wollte seiner Mannschaft mit Ausnahme der mangelnden Effizienz nach der Pleite in Heidenheim keinen Vorwurf machen.

Urs Fischer wollte seiner Mannschaft mit Ausnahme der mangelnden Effizienz nach der Pleite in Heidenheim keinen Vorwurf machen.

© Matthias Koch/Imago

Christopher Trimmel: In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten genug Chancen, um ein Tor zu erzielen. Wir sind im Moment nicht effizient und fangen uns hinten immer ein Tor, heute ein unhaltbarer Freistoß. Da kann man ihm nur gratulieren. Wir probieren alles, wir tun alles, aber es gibt diese Phasen, aus denen man einfach irgendwie rauskommen muss. Es hat sicherlich auch mit fehlendem Selbstvertrauen zu tun und vorne dürfen wir uns nicht nur auf Behre (Kevin Behrens; Anm. d. Red.) verlassen.

Frederik Rönnow: Wir befinden uns in einer schwierigen Phase. Das Selbstvertrauen und das Momentum fehlen gerade. Im vergangenen Jahr ging gefühlt jeder Ball rein, das ist jetzt anders. Schwer zu sagen, ob der Freistoß für mich haltbar war, aber es ist das Torwarteck.

Urs Fischer (auf der Pressekonferenz): Wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Ich habe vier oder fünf Großchancen für uns gezählt, aber wir belohnen uns nicht und dann sieht die Situation so aus, wie sie jetzt ist. Wir sollten schleunigst zusehen, wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. Wir haben nun zwei Tage Zeit, um uns auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren.

Frank Schmidt (auf der Pressekonferenz): In den ersten 20 oder 25 Minuten waren wir zu offen und haben zu viele Chancen zugelassen. Ich glaube, dass es heute wichtig war, nicht in Rückstand zu geraten, sondern das Spiel offen zu gestalten. Dazu hat es uns gut getan, gegen die drei Stürmer von Union unsere Grundordnung anzupassen. 

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