Am Tag nach dem 1:0-Erfolg gegen den SV Werder Bremen, der den 1. FC Union Berlin in die Königsklasse katapultiert hat, äußerten sich Präsident Dirk Zingler, Manager Oliver Ruhnert und Trainer Urs Fischer in einer Medienrunde zur abgelaufenen Saison – und blickten auch schon voraus.
Die kommende Spielzeit wird in Köpenick abermals sehr aufregend. Zum dritten Mal in Serie darf der Verein durch Europa reisen, diesmal im besten Vereinswettbewerb des Kontinents. Das Kerngeschäft, betonte das Erfolgs-Trio, soll dennoch die Bundesliga bleiben.
Union: Um 17:41 Uhr spielten sie die Champions-League-Hymne!
Und dort geht es nach Aussage von Zingler erneut erst einmal nur darum, drei Mannschaften hinter sich zu lassen: „Wir werden mit dem Ziel starten, die Klasse zu halten. Es ist eine Herausforderung für unseren Verein, in der Bundesliga zu bestehen. Wir sind noch immer ein junger Bundesligist.“ Kleine Töne also aus Köpenick, obwohl 2023/24 mit den Aufsteigern Heidenheim oder Darmstadt, dazu Teams wie Bochum oder Augsburg einige Kontrahenten im Fußball-Oberhaus mitmischen, denen deutlich weniger als dem 1. FC Union Berlin zuzutrauen ist.
„Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt“, hatte Zingler eingangs der Runde gesagt und dabei noch einmal darauf hingewiesen, dass der Erfolg sich nicht nur auf die Mannschaft und das Trainerteam beschränken lasse. „Alle Mitarbeiter des Vereins haben ihren Teil dazu beigetragen und dem Erfolg alles untergeordnet“, so Zingler.
Khediras Tor? „Es hat mich sehr überrascht, dass Rani...“
Rani Khedira hatte mit seinem entscheidenden Tor dafür gesorgt, dass Union auch am letzten Spieltag nicht aus den ersten vier Rängen der Tabelle abrutschte. Der Rest war Jubel und Ekstase bei den Fans, aber auch bei allen Verantwortlichen, die bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam feierten. Abseits des Kerngeschäfts Bundesliga geht es für den Verein nun auch darum, sich in der Champions League bestmöglich zu präsentieren.
„Wir nehmen an dem am besten organisierten Wettbewerb in Europa teil. Dieser Wettbewerb hat ein höheres Niveau als wir selbst, da kann man viel lernen“, sagte Zingler, der nun zumindest ein paar Wochen durchatmen kann. In den kommenden Tagen gibt der Verein offiziell bekannt, wann die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit beginnen wird.
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