Michael Meyen

„Universitäten sind gekapert worden von Politik, Wirtschaft und Medien“: Gefeuerter LMU-Professor über deutsche Hochschulen

Michael Meyen war eine unbequeme Stimme, dann wurde er vorzeitig pensioniert. Im Interview kritisiert er einen Wissenschaftsbetrieb, der Streit und Disput bestraft.

13 Min
„Kontaktschuld ist nicht nur der Tod des Journalismus, sondern auch der Wissenschaft“, sagt Professor Michael Meyen – hier der Lichthof seiner bisherigen Arbeitgeberin, der Universität München, mit der Weiße-Rose-Orgel

„Kontaktschuld ist nicht nur der Tod des Journalismus, sondern auch der Wissenschaft“, sagt Professor Michael Meyen – hier der Lichthof seiner bisherigen Arbeitgeberin, der Universität München, mit der Weiße-Rose-Orgel

© imageBROKER/Manfred Bail, via www.imago-images.de

Mit Wirkung zum 1. April wurde Michael Meyen, Professor für Allgemeine und Systematische Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Die genaue Begründung ist nicht bekannt. Eine Anfrage dieser Zeitung beantwortete die Universität unter Verweis auf den Datenschutz nicht. Bekannt ist: Meyen galt als unbequeme Stimme.

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