Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang vor Falschmeldungen in Chatgruppen, die von einem entflohenen Sexualstraftäter sprachen, der versucht haben soll, vor einem Krankenhaus in Berlin-Tempelhof ein Kind zu entführen. „Wir haben jedoch keine Hinweise darauf, dass es zu Entführungsversuchen von Kindern gekommen ist“, teilte die Polizei in Berlin am Freitag auf Twitter mit. „Unsere Einsatzkräfte sind besonders sensibilisiert und haben vor allem auch Schulwege im Blick“.
Der Mann war wegen Totschlags und Sexualstraftaten zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt worden. 2017 kam er in Sicherungsverwahrung, die bei besonders gefährlichen Straftätern angeordnet werden kann. Er ist in Brandenburg an der Havel untergebracht. Am Mittwoch vor einer Woche machte er in Begleitung zweier Justiz-Bediensteter einen Ausflug nach Berlin. Bei einem Toilettengang im Europa-Center war er kurz ohne Aufsicht und entkam.
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