Gegen Krieg und Gewalt

Sieben Künstler zeigen ihre Werke

Michael Dörschel
1 Min

NEUENHAGEN. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 ist Thema der 17. Ausstellung in der "Galerie unterm Wasserturm" in Neuenhagen (Märkisch-Oderland). Sie wird am Sonnabend um 19 Uhr eröffnet. In der Exposition stellen sieben Künstler aus dem Kreis Märkisch-Oderland Werke unter dem Motto "Kunst gegen Vertreibung und Vernichtung" aus. Mit der Präsentation solle aufmerksam gemacht werden, dass auch heute noch Gewalt und Kriege unsagbares Leid schaffen, sagt Margot Prust, die im Kulturverein VorOrt für Ausstellungen verantwortlich ist.Die Künstler setzen sich nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit aktuellen Ereignissen auseinander. Anka Goll, eine Malerin aus dem Oderbruch, zeigt ihr Triptychon "Zeit der roten Vögel", das während des Krieges in Jugoslawien entstanden ist. Im Zentrum der Ausstellung mit Malereien und Zeichnungen steht eine Gruppe von Holzskulpturen, die "Bürger von Calais" von Friedrich Stachat. "Die sollen daran erinnern, dass Widerstand notwendig ist", sagte der 61-jährige Bildhauer. (md.)Die Exposition in der Straße Am Rathaus 1 ist bis zum 6. November 1999 dienstags bis freitags von 13 bis 18 Uhr zu sehen.

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